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13/03/2020 | büdingen, soziale netzwerke | Keine Kommentare

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„Weil er mit einem NPD-Mann befreundet war, bekam Johannes Welbrink Post vom Bündnis für Demokratie und Vielfalt – mit Hundekot?“1)Kreis-Anzeiger v. 13.03.2020, „Ärger in Büdingen“, Artikel hinter Bezahlschranke

Wenn ich sowas lese, stehe ich mit dem Kopfschütteln sowieso schon kurz vorm Schleudertrauma. Aber auch dies ist noch steigerungsfähig:

„Es sei unverständlich, dass jemand, „der qua Amt auch die touristische Förderung Büdingens forcieren sollte, auf Facebook und damit in aller Öffentlichkeit mit einem der führenden Köpfe der Neonaziszene in Hessen“ befreundet ist. „Unser Schreiben, das mehrere Mitglieder, darunter Pfarrer Andreas Weik, unterzeichnet hatten, war sachlich und beinhaltete eine Einladung, sich im Bündnis zu engagieren“, sagt Euler. Zu keinem Zeitpunkt habe Welbrink darauf reagiert. „In keiner Form hat er sich dazu geäußert. Kommt aber jetzt, mehr als zwei Jahre später, damit an die Öffentlichkeit und erwähnt den Brief in einem Atemzug mit Hundekot … das ist unfassbar.““

Solch‘ „Szenarien“ zeigen mir doch immer wieder, welch‘ Geistes Kind so manche Mitmenschen sind. Ähnliches habe ich ebenfalls schon „durch“. Seitdem sehe ich mein Umfeld auch mit etwas anderen Augen.

Ja … doch, es ist wirklich „unfassbar“ … 💩 als Anlage zu (so) einem Schreiben. Dürfte wohl so manchen dazu veranlassen, sich weder zu äußern noch einer „Einladung“ zum Engagement Folge zu leisten?!

Die „Empörung“, daß dieses Schreiben i.V. mit 💩 genannt wird, das laute Nachdenken über „juristische Schritte“ … welch‘ Theatralik (um ggf. eigenes Fehlverhalten zu übertünchen?!).

Beides (q.e.d.) wohl – so das vermittelte Bild in dem Artikel des Kreis-Anzeiger – von einem gemeinnützigen Verein … sagt doch eigentlich so einiges über die Verfasser und den / die Überbringer aus.

Gut gemeinter Tip: Privatsphäreeinstellungen gerade bei sozialen Netzwerken wie „facebook“ doppelt und dreifach prüfen und die sog. „Freundesliste“ prinzipiell auf „nur ich“ setzen! Hält nicht nur Betrüger davon ab, Euer Profil zu kopieren, um mit der Freundesliste Schindluder zu treiben, sondern auch solche „Profilstalker“ fern.

Dies nicht nur, weil es wohl nach wie vor Mitmenschen gibt, die weder Sinn noch Zweck „sozialer Netzwerke“ verstanden haben, geschweige denn damit umgehen können. Selbstverständlich auch, um solche Szenarien zu vermeiden, bei denen sich manche wohl aufgerufen fühlen, einen – in welcher Form auch immer – maßregeln zu dürfen.

Wenn einer meint, er müsse sich darüber echauffieren, mit „wem“ man via „facebook“ „verknüpft“ ist … net uffresche … babbele lasse … (Wo sind wir eigentlich, daß wir gegenüber Dritten (Fremden) Rechenschaft darüber ablegen sollen, „warum“ und „weshalb“ wir mit jemandem kommunizieren bzw. Kontakt haben? Sind wir hier in der ehem. DDR?)

Möge sich also jeder seine Gedanken zu den Protagonisten dieses Fundstücks machen. Man lernt halt nie aus. Das ist das Positive, das man solchen Situationen abgewinnen sollte.


Bild: William Iven / Pixabay

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By HI

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HI

Zugereister Austrianer, der seine ganz persönlichen Ansichten zu seinen (realen sowie virtuellen) Alltagserlebnissen in und um seine Wahlheimat Büdingen (Hessen) wiedergibt. "Granteln" seinerseits inklusive ;-)