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24/11/2019 | büdingen, zeitgeschehen | Keine Kommentare

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So! Nun ist es raus! Musste mal sein. Ist ja auch inzwischen „in“, alles, was einem nicht in den Kram passt, mit „FCK …“ zu kennzeichnen. „Das“ können auch so „alte Säcke“ (wie ich 😇).

Die „Greta-Show“ hat’s also geschafft und nunmehr auch unser Büdingen erreicht. Jung und alt gemeinsam auf der Straße. Gemeinsam skandierend „Wir sind hier. Wir sind laut, weil Ihr uns unsere Zukunft klaut!„, ziehen sie, gesichert durch die Benziner / Diesel der Ordnungshüter durch Büdingen. OMG 🤦‍♂️

Ich kann echt nicht mehr an mich halten, wenn ich den Artikel des Kreis-Anzeiger v. 19.09.2019 lese. Erst recht nicht, nachdem ich auch den Folgeartikel (Artikel v. 20.09.2019) derselben Zeitung durchgelesen habe, der mich veranlasst hat, mich mal ein wenig auf „Recherche“ zu begeben.

Diese „Demonstration für Klimaschutz“ in Büdingen wurde privat organisiert und natürlich „haben aber unter anderem Mitglieder des Büdinger Bündnisses für Demokratie und Vielfalt sowie des Ortsverbands der Grünen ihr Kommen angekündigt““. „Außerdem hatten diese und andere Vereine dabei geholfen, die Aktion am Freitag publik zu machen“ wie die Initiatorin näher erläutert. So so …

Da läuft sie also. Die Generation Schneeflocke, die mindestens ein E-Bike / Pedelec, MTB / Streetbike und mind. 24 Gänge benötigt, um sich umweltbewußt fortzubewegen.

Für die das hausgemachte Pausenbrot in der Brotdose vermutlich unnötig zusätzlicher Balast in deren vollgestopften „Eastpak backbags“ ist und ihren Hunger am Schulkiosk, „beim REWE“ oder „Burger King“ stillt.

Für die Regen und Schnee der natürliche Feind ihrer „Converse“, „Nike“, „Hollister“, „H&M“, „Skinnies“, „knackige Röhren“, „Treggings“, „Hoodies“ oder lässigen Tank-Tops sind und sich morgens von „der Generation alte Säcke, die’s vergeigt hat“, tagtäglich zur Schule bringen lässt. Gottseidank war das Wetter dieser Demo an diesem 20.09.2019 gewogen.

Diese Generation, für die ein Leben ohne Smartphone möglich, jedoch sinnlos ist. Li-Ion Akku hin oder her. Unvorstellbar, eine Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht, ganz ohne WhatsApp zu führen, daher schickt man sich – obwohl am selben Tisch sitzend – gegenseitig Nachrichten. Der Akku hält’s hoffentlich durch. Und wenn nicht, gibts schließlich noch die „Power Bank“. Dank Boliviens Vorkommen des weißen Goldes ist der Nachschub (noch) gesichert.

Diese Generation, die zum „shoppen“ nach Hanau oder Frankfurt am Main fährt, im „Hessen-Center“ „chillt“, Klamotten bei „H&M“ und „Primark“ „shoppt“, allen Lieferwegen zum Trotz. „Shopping“ mit einem „Latte“ im Einwegbecher in der Hand macht doch gleich mehr Spaß. „Online“ geht natürlich auch. „amazon“, „Zalando“ & Co., machen’s möglich, „frei Haus“, angeliefert vom „Hermes“, „DHL“ – Benziner / Diesel. Ökobilanz hin oder her. „Lass‘ den Klick in Deiner Stadt“ in Ermangelung entsprechender Angebote gerät zur Makulatur.

Diese Generation, für die „Fair Trade“ und „Weltladen“ „hipp“ sind (und keine Kohle haben es zu bezahlen, daher müssen „Mami und Papi“ ran). Dass diese Waren aus Drittländern über lange Lieferwege importiert werden … nebensächlich. Die Umwelt muß – jeglicher Ökobilanz zum Trotz – der Moral, dem guten Gefühl, „Dritte Welt Ländern“ geholfen zu haben, schon mal weichen. Muß man nicht verstehen, is‘ halt so.

Diese Generation, deren sog. Meinungsäußerung mutmaßlich nicht auf – zugegebenermaßen – zeitaufwendigem Sammeln, verarbeiten und analysieren von Informationen erfolgt, sondern durch appetitgerecht aufbereitete „Memes“, die – der Einfachheit halber – „geliked“ werden, stattfindet. „Aktivismus“ kann ja so bequem sein – vor allem via Internet, welches tagtäglich mehrfach fleißig dafür genutzt wird (war da nicht auch irgendwas mit dem CO2 🤔?).

„Die Generation „Alte Säcke“ hat’s vergeigt. Bitte macht es besser!“ ist auf einem selbstgemachten Plakat zu lesen.

Es laufen die „alten Säcke, die’s vergeigt haben“ fröhlich lachend und mit Stolz geschwelter Brust ob dieses Engagement des Nachwuchses mittendrin mit. Ob es aus „Einsicht“, „Überzeugung“ oder schlichtweg „Kapitulation“ ist, kann man nur vermuten.

Für’s „Elterntaxi“, das 24/7/365 einsatzbereit ist um den „Greta-Jünger“-Nachwuchs mit der Familienkutsche zu Kumpels, Freizeitangeboten, „Shopping“ und (nunmehr auch) „Demos“ zu chauffieren, ist die „Generation „Alte Säcke““ noch allemal gut.
Den Nachwuchs all dies mit Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder gar zu Fuß machen zu lassen, wäre vermutlich auch zu umständlich, „gefährlich“, sowie zeitaufwändig.

Ja, ja … diese „alten Säcke, die’s vergeigt haben“. Sind vermutlich auch die, die sich tagtäglich frühmorgens, nachdem der Kaffee aus der Kapsel-/Padmaschine getrunken ist und mit dem „Coffee-to-go“ im Einwegbecher auf den Weg machen, um ihr täglich Brot zu verdienen und (spät-)abends im Feierabendverkehr heimkehren. Die Solaranlage auf dem Dach, die Holz-/Pelletheizung und die „smarte“ Hausanlage wollen schließlich bezahlt werden. Die Aussicht auf den Jahresurlaub in Spanien/ Österreich/ Kroatien/ Griechenland/ Türkei/ Kanarische Inseln/ Italien/ Balearen/ Nord- oder Ostseeküste – den Schulferien angepasst gebucht – motiviert.

Und weil vermutlich der Geist der 68-er dieser „Generation „Alte Säcke““ widerbelebt wurde, hat sich nunmehr in unseren schönen Wetterau auch noch „Parents for Future“ gegründet. „PoF“ … zu Deutsch „Kunststofflichtleiter“ / „Ausfallwahrscheinlichkeit“ … wie sinnig.

Diese Demo. Dieses regionale „Happening“ … Ein Szenario voller Widersprüche, wenn man die gewonnenen Eindrücke sacken, Revue passieren lässt und die Ergebnisse seiner Recherche mal gegenüberstellt.

Eingebettetes Video von „Wir sind Büdingen“

Mich zipft diese Heuchelei so dermaßen an. Nein, nicht (nur) diese Demo nebst Protagonisten hier in Büdingen, sondern diese gesamte „Klimasekte“, diese sog. „Bewegung“, die eine Asperger-Syndrom Patientin zu ihrer Gallionsfigur erhoben hat. Das, was die Initiatorin als Begründung für diese Demo in dem Artikel v. 19.11.2019 zum Besten gibt, ist – nebenbei bemerkt – nahezu wortwörtlich auf der deutschen Fridays for Future Seite unter „Forderungen“ nachzulesen.

Ich kann ja nachvollziehen, daß so eine Demo am Freitag wesentlich „cooler“ als der Schulunterricht ist. Verständlich, weil eine Vermittlung von „Wissen“ in der schulischen Ausbildung m.E. eh kaum noch stattfindet. „Ideologie“ – großzügig gespickt mit einer ordentlichen Portion „politischer Korrektheit“ – ersetzt diese (gefühlt). Dass sich nicht alle Schulen an die Vorgaben der Schulämter gehalten haben, „es als „unentschuldigtes Fehlen“ vom Unterricht zu bewerten, wenn Schüler demonstrieren„, dürfte zumindest den „ideologischen“ Teil meiner provokanten Aussage verifizieren. Die „Demo“ als „Schulausflug“. Irre!

Dass wir mit unserem Planeten grundsätzlich verantwortungsvoll umgehen sollten – und zwar in sämtlichen Bereichen – sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber nicht. Ich behaupte mal, daß unser Planet, unsere Natur, ganz gut ohne uns Menschen klarkommen würde – andersherum sieht die Geschichte natürlich anders aus. Dass der Mensch den natürlichen Zyklus des Klimas negativ beeinflusst, ist ebenfalls nicht unbekannt und wurde lt. FAZ aus dem Jahr 2007 durch den Weltklimarat schon als „irreversibel“ bezeichnet, sowie zu „gemeinsamen Handeln“ aufgefordert. Die Aufforderung verhallte – wie so vieles im Politbetrieb, in dem viele verschiedenen wirtschaftliche Interessen aufeinandertreffen.

Und genau diese wirtschaftlichen Interessen sind es auch, die – für mich – hinter diesem „Fridays for future – Hype“ stehen und die es daher äußerst kritisch zu betrachten gilt, wie ich im Zuge meiner Recherchen, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben, feststellen mußte.

Die Klimastreik-Bewegung ist international, überparteilich, autonom und dezentral organisiert

International“ ist sie, diese „Klimastreik-Bewegung“.
Wenn ich mir so die Liste der „Partner und Verbündeten“ auf der Seite „Globalclimatestrike“ anschaue, schlackern einem schon die Ohren.

Aber weder sind sie m.E. autonom (da zur Zeit in D monetär abhängig von „Plant-for-Planet Foundation) noch dezentral organisiert (Koordination erfolgt mutmaßlich über das globale Netzwerk ▶️ „350.org„, dem Betreiber der „Globalclimatestrike“-Seite. Gründer: Bill McKibben).

▶️ „Fridays for future„. Fängt schon mal damit an, daß dies keine anerkannte gemeinnützige Organisation ist, die Spendenbescheinigungen ausstellen darf, jedoch eifrig um monetäre Unterstützung via ihrer Seite bittet … letztendlich mutmaßlich für „Plant-for-the-Planet“, wie man dem Hinweis im Bereich „Unterstützen“ / „Finanziell“ entnehmen kann.

Screenshot: fridaysforfuture.de/spenden/ – Stand: 20/11/2019

▶️ „Plant-for-the-Planet„: Ursprünglich ein Projekt, das 2006 von UN-Mitarbeitern gegründet wurde und den damals 9-jährigen Felix Finkbeiner lt. Vereins-/Stiftungswebsite, zu einem Schulaufsatz über den Klimawandel inspirierte. Mit der Pflanzung eines Baumes am 28.03.2007 gemeinsam mit anderen Mitschülern, gründete er die Kinder- und Jugendinitiative „Plant-for-the-Planet“. Das ursprüngliche Projekt der UN-Mitarbeiter wurde nahezu zeitgleich (2007) der gleichnamigen Stiftung „Plant-for-the-Planet Foundation“ übertragen.
Vorstandsvorsitzender: Frithjof Finkbeiner.

Dieses „Vorzeigeprojekt für weltweite Aufforstung“ geriet im März 2019 durch Angabe von fehlerhaften Daten in den Fokus der Presse.

▶️ Frithjof Finkbeiner. Dieser ist nicht nur der Vater von Felix Finkbeiner, sondern auch Vize-Präsident der ▶️ „Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME„, Gründer der ▶️ „Global Marshall Plan Foundation„, Vorsitzender des Aufsichtsrats der ▶️ „Desertec Foundation„, deren Mitbegründer lt. deren Website – welch‘ Zufall – u.a. auch die „Deutsche Gesellschaft Club of Rome“ ist. Daher ist es wohl auch kein Zufall, daß – unter einem Dach vereint – der „gemeinsame“ Sitz „Rosenstr. 2, 20095 Hamburg lautet“ [Deutsche Gesellschaft Club of Rome| Desertec Foundation| Global Marshall Plan Foundation]

▶️ „Club of Rome„. Dieser veröffentlicht nun seit 1972 hauseigene „Thesen“ (orig.: „Reports„), die lt. „Spiegel“ – ebensolang (seit Jahr(zehnt)en) – auch kontinuierlich widerlegt wurden.
2016 erschien z.B. auch deren Bericht „Ein Prozent ist genug. Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen“ (Originaltitel „REINVENTING PROSPERTY“). Darin lautet einer der „Vorschläge“ dieser m.E. „Wasser predigen, Wein saufen“ -Gruppierung, „Frauen in Industrieländern eine Prämie von 80.000 US-Dollar zu zahlen, damit sie keine oder nur ein Kind bekommen.“ Gehört man zu diesen Frauen, sollte man diese „Herrschaften“ vielleicht einfach beim Wort nehmen und um Überweisung bitten. Mal schauen, ob den Worten Taten folgen.

▶️ „Greta„. Der „Guru“, die „Ikone“ d(ies)er „Zöpferl-Diktatur„, die die „Generation Schneeflocke“ so in den Bann zieht. Hier gibt es ebenfalls inzwischen zahlreiche Artikel, die sich mit ihr und ihrem Tross kritisch auseinandersetzen. Ein empfehlenswerter ist z.B. der von Wolfram Weimer.

Amüsant daher auch ein „Post“ der „Fridaysforfuture Göttingen“, der diesen „Hype“ bildhaft (aber so herrlich) ad absurdum führt. Im Original – verständlicherweise – zwar nicht mehr abrufbar, ein Screenshot tut’s aber auch. Dieser ist hier zu finden.

Das Schlußwort überlasse ich an dieser Stelle daher mal der heutigen Jugend.


Weitere mir bisher bekannte interessante Hintergrundrecherchen zu „FFF“ und Co. sind neben denen, auf die ich hier bereits verwiesen habe, u.a. bei „Jürgen Fritz Blog„, „Achgut.com„, „opposition24.com„, „EIKE e.V.“ sowie „Tichys Einblick“ zu finden.


Kleine Aktualisierung 😉


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By HI

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Zugereister Austrianer, der seine ganz persönlichen Ansichten zu seinen (realen sowie virtuellen) Alltagserlebnissen in und um seine Wahlheimat Büdingen (Hessen) wiedergibt. "Granteln" seinerseits inklusive ;-)

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