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14/12/2019 | büdingen, kernstadt | Keine Kommentare

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Und täglich wird eine neue 🐖🐖🐖 durch’s Dorf getrieben.
Und weil es so schön war, Recycling „in“ ist, wird in diesem Fall eine alte 🐖 aus dem Stall geholt:

„“Vielleicht heißt es bald: ‚In Büdingen ist die Eiszeit angebrochen.'“ So könne die Presse über eine Eisbahn schreiben und so habe sie in der Mittelstadt Nagold geschrieben, sagte Kraft-Marhenke.“1)Eisbahn in Büdingen, die zweite„, Kreis-Anzeiger v. 14.12.2019, Artikel hinter Bezahlschranke

Der Eintrag im Schwarzbuch der Steuerzahler 2010 war vermutlich wohl nicht (Negativ-) „Presse“ genug?!

Diese „wunderbare“ Eiskunstlaufbahn wurde seinerzeit i.R. des Projektes „Familienstadt mit Zukunft“ mit Fördergeldern des Landes Hessen i.H. v. € 87.000,– angeschafft, verursachte weitere Kosten i.H. v. € 11.700,– und entpuppte sich – weil nicht genutzt – als ziemlicher Flop.2)Schwarzbuch der Steuerzahler 2010, S. 4 Wo immer sie auch nun ihr Dasein fristet – so sie denn überhaupt noch existiert, q.e.d. – ist zumindest eines gewiß: Das Geld ist futsch.

Dass der Hessische Rechnungshof das Modellprojekt „Familienstadt mit Zukunft“ in seiner Gesamtheit als „Fehlförderung“ ansah, dürfte vermutlich auch inzwischen in Vergessenheit geraten sein?3)Hessischer Rechnungshof prangert Steuerverschwendung an„, fuldainfo.de v. 03.11.2017 [Anm.: Dies galt im Übrigen für die beiden „Modellstädte“ Frankenberg und Büdingen gleichermaßen.]

Dass man diese Kritik des Hessischen Rechnungshof in Büdingen – selbstredend – nicht nachvollziehen konnte, ist zwar „menschlich“ verständlich, wirtschaftlich dürfte es jedoch anders aussehen.4)Rechnungshof übt Kritik an Modellprojekt in Büdingen„, Kreis-Anzeiger v. 04.11.2017

Dass sich allerdings nunmehr erneut ein Ausschuss (Hier: Jugend, Kultur und Soziales) mit solchen – pardon – „Spuzen“ auseinandersetzen soll, ist in Anbetracht der ersten – suboptimalen – „Pflicht und Kür“ dieser Eiskunstlaufbahn, eher unverständlich.

Aber so ist es wohl nun einmal. Auch in der hiesigen Kommunalpolitik. Es geht um Mehrheiten, „Zeichen setzen“, „Engagement“ vermitteln. Hauptsache „Presse“, um im Gespräch zu bleiben?


Bild: KRiemer, Pixabay

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Zugereister Austrianer, der seine ganz persönlichen Ansichten zu seinen (realen sowie virtuellen) Alltagserlebnissen in und um seine Wahlheimat Büdingen (Hessen) wiedergibt. "Granteln" seinerseits inklusive ;-)

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